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Diagnoseschock und was man mit der Angst alles tun kann

Hallo ihr Lieben,

hier ein interessanter Artikel von Fr. Dr. Helga Weule über Diagnoseschock, Erfahrungsbericht und Tipps im Umgang damit.

Mehr Artikel von Dipl.-Ing. Manfred Weule und Dr. Helga Weule findest du unter http://www.i-cons.info/was_tut_sich.htm

„Ein Gespenst geht um in der Welt – es ist die Angst vor dem Coronavirus“ könnte man das aktuelle WeltManifest beginnen. Es ist die Angst vor dem Unbestimmten, das wie ein Gespenst aus dem Jenseits uns Menschen irritiert, berührt und verändert. In dieser Krisenzeit zeigen sich – wie in jeder Krise alle Lichtund Schattenseiten der aktuellen Situation: alte Gewohnheiten gehen nicht mehr, mit Neuem wird experimentiert, Verbesserungen oder Verschlimmerungen sind möglich.


Bei Krankheitsverläufen wird unter Krise jene Zeit verstanden, in der sich entscheidet, ob es in Richtung Heilung oder Tod geht. Die Entscheidung „Gebärmutter“ oder „Grab“ („womb oder tomb“ siehe Jean Shinoda Bolen) ist noch nicht getroffen. Was die Diagnose „Pandemie“ mit der Weltsituation macht, können wir derzeit aktuell erleben: Entscheidungen und Handlungen, die nicht möglich erschienen, werden möglich, dem „Unbekannten“, Unkontrollierbaren wird mit Forschungseifer, Interesse, Angst, Vorsicht, Aggression, Ideologisierung, Lähmung und Isolation, aber auch mit Achtung, Kreativität und Experimentierfreudigkeit begegnet.


Mein Artikel „Diagnoseschock und was man mit der Angst alles tun kann“, den ich in der CoronaKrise schrieb, erzählt die Geschichte der neurologischen Diagnose einer „unheilbaren Krankheit“. Es ist eine Geschichte, in welcher Werte, Gedanken, Gefühle, Handlungen durch diesen Schock nicht nur sichtbar werden, sondern auch die verschiedenen Möglichkeiten beschrieben werden, die im Schock verkörperte Angst zu transformieren. Unter Schock verstehe ich angstgesteuerte Aktionen von Körper, Seele und Geist.


Es ist übrigens meine Geschichte, die Geschichte einer neugierigen Forscherin, deren Forschungsobjekt „ich in meiner Umwelt“ bin. Ich habe die äusseren Kontakteinschränkungen genutzt, um mit meinem Inneren intensiver in Kontakt zu kommen. Besondere Helfer/innen dabei sind mein Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, die Landkarte der Grundgefühle als Prozess, Farben und Bilder, „freches“, ganzheitliches, ungeniertes Denken und eine unterstützende kleine Gemeinschaft.

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